Die Halle - Black Rose - Rock-Musik aus Arloff

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Die Halle

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Die Halle / Tamborine Night
Auftritt am 12.10.1991 in Arloff-Kirspenich

Der Aufbau (4:27)
Black Rose Auftritt in Arloff Teil 1

die Bühne muss aufgebaut werden

D3000 (5:08)
Black Rose Auftritt in Arloff Teil 2

ein bunter Abend

Der nächste Auftritt ließ nicht lange auf sich warten, denn Harald Kohns sprach uns an, ob wir keine Lust hätten, am 12. Oktober 1991 in Arloff in der alten Turnhalle bei seiner „Tamborine Night" zu spielen. Er hatte schon mal eine Veranstaltung an der Steinbachtalsperre organisiert und das mit großem Erfolg. Ein Event mit einem Mix aus Maskentheater, Rock’n’Roll-Band und einer Danceparty. Sehr viele Leute waren erschienen und es gab eine gute Resonanz für diesen Abend.
Ähnlich sollte das Event in Arloff ablaufen. Weitere Live-Acts waren im Gespräch; sogar einen Spielmannszug wollte er kommen lassen. Begeistert von all diesen Plänen sagten wir zu und begannen mit den Vorbereitungen. Harald besuchte uns daraufhin öfters im Proberaum und erklärte, dass wir unseren Auftritt gerne etwas mystisch gestalten sollten. Das war kein Problem, denn hier konnten wir mit einer super Light-Show und viel Nebel die gewünschte, geheimnisvolle Atmosphäre schaffen, die man aber auch schon von unseren früheren Auftritten her kannte. Zwischen den Stücken improvisierten wir mit ausgefallenen, atmosphärischen Klängen, damit überhaupt keine Pause zwischen den Stücken entstand.
Nachdem die Volleyballer des RSV am Freitag, den 11. Oktober, ihr Training absolviert hatten, begannen wir mit dem Aufbau (siehe Video: 1991 - Die Halle - Der Aufbau). Obwohl es dieses Mal nicht weit vom Proberaum bis zur Halle war, war es trotzdem wieder harte Arbeit. Ohne die Unterstützung unserer Freunde hätten wir das bestimmt nicht geschafft, doch auch hier waren sie wieder zur Stelle, um mit anzupacken. Zuerst wurde die Bühne aufgebaut, dann unsere Instrumente und zum Schluss unsere Light-Show. Hier begannen die Probleme. Unser Ständerwerk für die Lampen war dem Gewicht einfach nicht gewachsen. Wir hatten Autoreifen mit Beton gefüllt und Eisenstangen als Träger benutzen wollen, aber als wir die Lampen aufstellen wollten, verbogen sich die Stangen. Armin hat daraufhin Haken besorgt, die er an der Hallendecke befestigt hat. Daran konnten wir die Lampen hochziehen. Hört sich nicht so dramatisch an, war aber richtig anstrengend. Und wir mussten Armin vertrauen, das die Haken auch ihren Zweck erfüllten und unsere Lampen nicht während des Auftritts auf die Bühne stürzten. Aber Armin ist vom Fach und alles hat bestens gehalten. Jetzt wurden noch unsere Stoffröhren aufgehangen und Haralds Freund Hillmann baute die PA auf. Alle waren begeistert von der tollen Bühne mit Leuchtröhren, Flashlight, Nebelmaschine und Dias. Perfekt!

Armin

Samstags um 21 Uhr legten wir los. "Carmina Burana" diente als Intro mit direktem Übergang zu "D3000". Hier kam die Light-Show schon voll zur Geltung. Es folgten "First Approach" (hier noch instrumental) und "Flower", das hier zum ersten Mal live gespielt wurde. Zwischen den Stücken improvisierten wir, um wie Harald es wollte, eine mystische Stimmung zu erzeugen und keine Pause entstehen zu lassen. Den nächsten Song hatte Dirk geschrieben ("Hacke zu"). Ich glaube, das war das einzige Mal, dass wir den live gespielt haben.
Die Mönche hatten wieder bei "Alaska" ihren Auftritt. Wir hatten ein paar riesige Luftballons besorgt, die dann während des Auftritts von den Mönchen ins Publikum geworfen wurden. Jürgen Budtke und Marco Hartung waren unsere Mönche, aber auch Fix hatte hier nach seinem Auftritt in Bergisch Gladbach wieder seinen Einsatz mit Kutte und Maske. "Betrayed" war unser Intro zu „Discrimination". Jetzt begannen die Probleme mit der Beschallung. Eine Endstufe, die für die Mitten zuständig war, lief nicht mehr richtig und teilweise hatten wir keinen guten Sound, weil die Höhen zu dominant waren. Später, als Hillmann die Endstufe aufgemacht hatte, sah er, das eine Sicherung quer in ihrer Halterung lag. Wir konnten den Auftritt aber zu Ende bringen mit den Stücken "17 B-Fisher" mit Dirk am Saxophon, unserem einzigen Reggae "Gut drauf" und "Walking". Als Zugabe spielten wir "D3000".
Es war mal wieder ein richtig schöner Abend geworden, trotz einiger Probleme beim Aufbau, mit der PA und dem Sound auf der Bühne. Es waren viele Leute erschienen und nach unserem Auftritt wurde noch bis tief in die Nacht getanzt.
Am Sonntag haben wir abgebaut und alles wieder in unseren Proberaum gestellt. Nachdem wir fertig waren, haben wir uns zu Friedel aufgemacht und uns dort die Videoaufzeichnungen vom Vorabend angeschaut. Friedel hatte die Aufnahmen gemacht. Er war auch schon mit der Kamera beim Aufbau dabei. Für mich natürlich das Wertvollste, das wir heute noch diese Aufnahmen haben. Sonst wäre es wohl schwer gewesen unsere "Black Rose" Story so zu gestalten, wie Ihr sie heute vorfindet. Jede Aufnahme, jedes Bild ist wichtig. Mittlerweile gibt es uns ja schon 28 Jahre.

die Bühne


 
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